Das sollten Sie
auf Mallorca nicht verpassen:

Freizeittipps von Genusswanderungen über Klassikkonzerte in Tropfsteinhöhlen bis zur Folterkammer im historischen Herrenhaus

Wanderung mit Panoramablick und uriger Einkehr

Diese Wanderung ist eine der schönsten und leichtesten zugleich. Von Alaró den Schildern „Castell d’Alaró“ folgen und kurz nach dem Ort parken. Nun geht es eine gute Stunde auf der mit Schlaglöchern bestückten Straße von sensationellen Blicken über die Insel bis zum Restaurant Es Verger. Und jetzt kommt die Stunde der Wahrheit: Gleich im Berggasthof Es Verger einkehren und den Rest der Wanderung mit einem exzellenten Spanferkel oder Lammbraten im Bauch und ein paar Gläsern Landwein im Blut weiter bis zum Castell fortsetzen, oder erst ganz hinauf mit der Vorfreude auf die Rast am Rückweg? Wie auch immer, die Einkehr in den urigen Berggasthof sollte man auf keinen Fall auslassen. Wem die Wanderung vom Berggasthof zum Castello genügt, der kann übrigens auch mit dem Auto bis zur Finca fahren. Der Weg zum Castello ist ab Es Verger mit Natursteinen zu einer bequemen Treppe ausgebaut und bietet von der steilen Felswand im Rücken immer wieder Traumblicke über die Insel. Oben angekommen übertrifft der Panoramablick alle Erwartungen. Wer den Sonnenuntergang genießen möchte, braucht sich um den Rückweg in der Dunkelheit nicht sorgen und übernachtet einfach in der Hostatgeria del Castell d’Alaró.

Restaurante Es Verger: 971 182 126 Di bis So 12:00 - 21:00.


Die Unterwelt Mallorcas

Auf Mallorca gibt es an die 4.000 Höhlen. Einige wenige sind öffentlich zugänglich. Je nach Höhle werden verschiedenste Attraktionen geboten wie Europas größter Stalagtit mit 25 m, riesige Hallen mit underten von Stalagtiten und Stalagmiten, stimmungsvolle Lightshows, Klassikkonzerte und sogar Gondelfahrten auf unterirdischen Seen. Um dem Massenansturm im Sommer zu entgehen ist ein Besuch in der Nebensaison empfehlenswert.
www.cuevasdeldrach.com, www.cuevas-hams.com, www.cuevasdearta.com


Landgut und Museum La Granja, Esporles

Kaum woanders kann man die traditionelle Landwirtschaft und mallorquinische Kultur so lebendig erleben wie auf La Granja, das Ergebnis vieler schicksalhafter Epochen. Als Herrschaftssitz war es zugleich ein Landgut zur Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit zuweilen über 100 Beschäftigten. Heute ist es ein lebendes Originalbeispiel für die mallorquinischen Bräuche im Ablauf der Jahrhunderte. Vorbei an Tiergehegen führt nach der Kasse ein Rundgang durch die Wäscherei, Töpferei, Kerzenbrennerei, die Weberei mit mechanischen Webstühlen aus dem 19. Jahrhundert und weiter in die Färberei, die Tischlerei, zu den Korbflechtern, den Drechslern und schließlich in die Schmiede, wo die Werkzeuge hergestellt wurden. Bemerkenswert ist die Sammlung von Folterinstrumenten im Verlies des Gebäudes. Am Ende des Rundgangs können auf La Granja in Handarbeit hergestellte Produkte wie Käse und Marmeladen probiert und gekauft werden. Ganz besonders gut schmecken die in heißem Fett frittierten Bunyols mit Aprikosen-, Kürbis-, Feigen-, oder Orangenkonfitüre. Wer dann immer noch Appetit hat, kann sich im Restaurant weiteren typisch mallorquinischen Köstlichkeiten widmen. www.lagranja.net